BMW Z4 Roadster

Sicherheitskonzept

Der BMW Z4 Roadster bietet ein Höchstmaß an Insassenschutz. Die hochsolide Karosserie des Roadsters trägt zur Sicherheit ebenso bei wie zur Fahrdynamik. Die Kombination neuer und bewährter Materialien sowie moderne Fertigungstechnologien verleihen dem BMW Z4 eine herausragende Stabilität. Wirksame und zentral gesteuerte Rückhaltesysteme gewährleisten besten Schutz bei Kollisionen aller Art.

    

    



Im BMW Z4 Roadster sitzt man immer gut geschützt, bei offenem wie geschlossenem Dach. Zwei formschöne Überrollbügel, in Silber lackiert, stehen gleichermaßen für maximale Sicherheit und edles Design. Wenn es darauf ankommt, sind sie bereits in Position und bieten zusammen mit dem extrem verstärkten Rahmen der Windschutzscheibe einen zuverlässigen Schutzraum für alle Insassen. (Foto: BMW)


Der BMW Z4 hat dank des versenkbaren Hardtops großzügige Fensterflächen. Im Vergleich zum Vorgängermodell wurden die Rundumsicht um rund 14 Prozent und die Seitenscheiben um 40 Prozent vergrößert. Der Durchsichtbereich der Heckscheibe konnte um 52 Prozent erweitert werden. Zum BMW Z4 gehören auch umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen. Die Vorgaben wurden auf Basis des hohen Sicherheitsniveaus einer BMW Limousine konzipiert und erfüllen alle modernen Standards

Für mustergültigen Unfallschutz sorgen unter anderem hochbelastbare Trägerstrukturen, die optimale Nutzung der Deformationslängen, eine extrem steife Fahrgastzelle und effiziente Rückhaltesysteme. Damit erfüllt der BMW Z4 alle Voraussetzungen, um bei allen relevanten Sicherheits- und Verbraucherschutztests gute Ergebnis zu erzielen. 


Größtmöglicher Schutz bei gleichzeitiger Gewichtsreduzierung

Viel Know-how steckten die Entwickler in der Konstruktion der Karosseriestruktur, die trotz des bei einem offenen Sportwagen fehlenden Dachlastpfades eine hohe Steifigkeit und Festigkeit aufweist. Einwirkende Aufprallkräfte werden im BMW Z4 Roadster dynamisch durch zusätzliche Deformationszonen aufgefangen. Sie geben an exakt definierten Stellen nach und wandeln die Aufprallenergie in Verformung um. 

Demzufolge begegnen die BMW Entwickler allen von außen wirkenden Belastungen mit einer stimmig ausgelegten Trägergestaltung in der Bodengruppe, im Seitenrahmen, an der Stirnwand, im Dach und an der Gepäckraumtrennwand. Für eine optimale Karosseriekonstruktion wurden  hochfeste Bleche in großvolumigen Trägerstrukturen mit eingesetzten Verstärkungen verwendet. 

Eine Ableitung der einwirkenden Kräfte wird durch die Verteilung der Aufprallkraft auf mehrere Karosseriekomponenten bewirkt. Die Lastverteilung kann bei schweren Kollisionen vor allem mit einseitiger Belastung Kräfte in die stoßabgewandte Seite leiten und schützt den Stirnwandbereich im Fußraum durch vorgelagerte dynamische Deformationszonen. 

  

    


Auch die Bodenstruktur bewirkt über die Motorträger, die Tunnelverstärkung und das einzellige, durch Schotte verstärkte Schwellerkonzept eine optimale Übertragung der Aufprallkräfte. Im Türbereich stellen Türen mit Seitenaufprallträgern, der verstärkte Schweller, die Sitze und der Instrumententräger zwischen den A-Säulen die Stabilität der Seitenstruktur sicher. 

Der hintere Deformationsbereich wird aus zwei längsverlaufenden Trägerprofilen, dem Gepäckraumboden, der Heckverkleidung und diversen weiteren Verstärkungen gebildet. Beim Überschlag sichert die Fahrgastzelle mit den extrem verstärkten A-Säulen und Überrollschutzbügeln hinter den Kopfstützen den Überlebensraum der Fahrzeuginsassen.


Frontairbags und sitzintegrierte Head-Thorax-Airbags.

Im Innenraum sorgen aufeinander abgestimmte und zentral gesteuerte Rückhaltesysteme für den Insassenschutz. Front- und Head-Thorax-Airbags, Gurtstrammer und Gurtkraftbegrenzer werden von der sensorgesteuerten Sicherheitselektronik in Abhängigkeit von der Art und Schwere der Kollision aktiviert. 

Die Kopf-Thorax-Airbags sind in die Außenseiten der Sitzlehnen integriert und entfalten sich bei einem Seitenaufprall über einen großflächigen Bereich, der vom unteren Lehnenansatz bis zur Oberkante der Kopfstützen reicht. Die Passagiere erhalten damit den bestmöglichen Schutz für Oberkörper und Kopf, unabhängig von ihrer individuellen Sitzposition im geöffneten als auch im geschlossenen Zustand. 

Darüber hinaus sorgt die Vermeidung der Gurtlose im Becken- und Brustbereich durch die optimierte Gurtanbindung in Verbindung mit den serienmäßigen Gurtschlossstrammern für verbesserte Rückhaltewerte und so für eine Reduzierung der Verletzungsrisiken. 


Bi-Xenon-Scheinwerfer und adaptives Kurvenlicht

Die BMW Lichttechnologie ist ein weiterer Baustein im Sicherheitskonzept des Z4. Zum Serienumfang gehören Bi-Xenon-Scheinwerfer, optional steht das adaptive Kurvenlicht, das sich automatisch an den jeweiligen Lenkeinschlag anpassen kann, zur Verfügung. Das bereits in einigen Ländern gesetzlich vorgeschriebene Tagfahrlicht wird über die im Scheinwerfergehäuse integrierten Coronaringe realisiert. 

Ein verzögerungsabhängiges Bremslichtsystem erhöht die aktive Fahrsicherheit. Die eingesetzte Lichttechnik kombiniert bewährte sowie neueste Leuchtmittel. Dies wird besonders bei der markanten Heckleuchte deutlich, in die mehrere Lichtfunktionen wie Brems-, Nebelschluss- und Rückfahrlicht sowie die Fahrtrichtungsanzeiger integriert sind.
   

   

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