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Kurzinformation
Antrieb
Elektrofahrzeug mit zwei Elektromotoren und Li-Ionen Batterien,
Direktantrieb ohne Schaltung,
Untersetzung 1/6,4
Beschleunigung
von 0- 100 km/h: ca. 5,6 Sekunden
Ma.
Höchstgeschwindigkeit: ca. 200 km/h
Elektromotor
Hybrid-Synchron-Motor von Brusa in Verbindung mit einem Wechselrichter
Anzahl: 2, je ein Motor für Front- und Hinterachse
Totale max. Leistung 300 kW / 408 PS
Totales max. Drehmoment: 0 – 4'500 U/min 640 Nm
Kühlung: Wasser
Vier verschiedene
Ladeverfahren
1)
Standard einphasige Ladung bis 3,3 kW mit Bordladegerät, typisch für die Ladung während der Nacht
2)
mit "Control Pilot" und PLC (von EDF) für einphasige Ladung mit 6,6 kW mit Bordladegerät, typisch für öffentliches
Laden
3)
Standard dreiphasige Ladung mit 9,9 kW mit Bordladegerät zum Laden an Industriesteckdosen (Flottenbetreiber)
4)
Interface für DC-Schnellladung (bis max 80 kW), mit dem durch ein stationäres Ladesystem innerhalb von nur 10
Minuten bis zu 100 km zusätzliche Reichweite geladen werden können.
Vierrad-Antrieb für maximale Energierückgewinnung und sicheres Fahren
Intelligentes Ladesystem
Regelung des Bordladegerätes mit Einstellmöglichkeit für Beginn/Ende Ladezeit, maximale
Ladeleistung und vorgegebener Ladezustand bei Lade-Ende Externe LED-Anzeige für Ladestatus, integriertes Ladekabel
Reichweiten-Anzeige: System auf Basis GPS, das die noch verbleibende Strecke (unter Berücksichtigung von Steigungen
und Gefälle) ermittelt und die nächsten Ladestationen anzeigt
Grüne Auto-Ideen aus
dem Tessin
Die Firma
Protoscar wurde 1987 vom damals 22 Jahre alten Marco Pifarelli während seines Designstudiums gegründet. Seit 1992 residiert das Unternehmen im kleinen Ort Rovio oberhalb des
Luganer Sees im Schweizerischen Tessin.
Anfangs designte Protoscar spezielle Rennwagen mit Solar- oder Elektroantrieb. In den neunziger Jahren war Pifarelli mit seiner Firma am sogenannten VEL1-Projekt in
Mendrisio beteiligt, dem bis dahin größten Elektroauto-Feldversuch mit mehr als 400 Elektromobilen.
Seither kümmert sich die Firma um das Thema saubere Mobiliät und stellt Entwicklungs- und Designkapazitäten für Firmen wie zum Beispiel Daimler, General Motors, Nissan oder
Rinspeed zur Verfügung.
Der Lampo, der in Genf 2009 für Furore sorgte, war als Expertise für die
große Erfahrung in Sachen Elektrofahrzeug von Protoscar gedacht. Ziel ist es, dass einige der
Entwicklungen aus dem Lampo und Lampo2 auch von Großserienhersteller für
eigene Elektroauto genutzt werden.
Weitere Informationen unter
www.protoscar.com
Der
e-Roadster ist 1580 kg schwer und hat pro Achse einen Elektromotor, die 640
Newtonmeter zur Verfügung stellen.
Unterwegs
im flotten Zweisitzer mit gelber Kunststoffkarosserie. Damit sich das Elektroauto als Stadtauto in der Breite durchsetzen kann, müssen
Städte zukünftig die dafür nötige Infrastruktur bereitstellen.
Der
Lampo2 kann seinen entladenen Stromspeicher z.B. an einer von ABB
und Brusa entwickelten Schnellladestation mit Energie voll pumpen. In nur 10
min wird dabei Strom für 100 km zugeführt.
Durch
die Zweimotorigkeit und dem Allradantrieb ist die Traktion auch auf feuchter
Unterlage und in Kurven gut.
Bereits
2009 zeigte das Tessiner Unternehmen den Lampo 1 zur Genfer Messe, der
ebenfalls lautlosen und sauberen Fahrspaß bot
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