Neuvorstellung

Lamborghini Gallardo LP 560-4 Spyder

    

Lamborghini präsentierte auf der  Los Angeles Auto Show 2008 seinen neuen Gallardo LP560-4 Spyder. Mit 560 PS gibt im Vergleich zum Vorgänger zusätzliche 40 PS, außerdem wurde gleichzeitig das Gewicht um 20 kg reduziert. Durch die Benzin-Direkteinspritzung  reduzieren sich Verbrauch und CO2-Emissionen um 18 %. 
     

Lamborghini Gallardo LP 560-4 Spyder (Foto: Lamborghini)

  

Das schreibt die Presse über den neuen Gallardo LP 560-4 Spyder:

  

sueddeutsche.de - 26. Nov. 08 : Sonneneruption

   

     

Details und Fakten:

    

Seit Frühjahr 2008 ist der Gallardo LP 560-4 auf dem Markt, als Nachfolger des erfolgreichsten Lamborghini-Modells aller Zeiten – seit 2003 verließen mehr als 8.500 Exemplare der Gallardo-Baureihe die Werkshallen in Sant’ Agata Bolognese. „Der LP 560-4 ist die konsequente Fortsetzung einer großen Erfolgsgeschichte“, sagt Stephan Winkelmann, der Präsident und CEO von Automobili Lamborghini. „Mit dem Spyder zeigen wir nun ein Auto, das der neuen Gallardo-Baureihe nichts weniger als eine neue Dimension hinzufügt. Er ist ein völlig neues Fahrzeug, das auf Technik und Design der Gallardo LP 560-4 Produktstrategie basiert. Der neue Gallardo LP 560-4 Spyder ist ein schlicht atemberaubendes Automobil.“

    

Bildstrecke: Lamborghini Gallardo LP 560-4 Spyder 

    

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Mit seinem noch stärkeren Motor, dem permanenten Allradantrieb und dem neuen Fahrwerk bietet der Gallardo LP 560-4 Spyder eine gegenüber seinen Vorgänger nochmals klar gesteigerte Performance. Mit seinem innovativen Design entwickelt der neue LP 560-4 Spyder die einzigartige Linienführung von Lamborghini weiter: Beim Spyder erscheint die ebenso kraftvolle wie elegante Designsprache noch konsequenter, noch unverwechselbarer.

Design

    
Der Gallardo LP 560-4 Spyder zeigt die exakten Linien und die sauberen Flächen eines auf das Wesentliche reduzierten Designs, Ornamente oder Zierrat jeglicher Form sind ihm fremd. Mehr noch als beim Coupé betont der Spyder die Grundform des kraftvollen Keils, ergänzt um das knapp geschnittene Verdeck. Die neu gestaltete Front lässt den LP 560-4 Spyder satt und tief auf der Straße liegen. Sie dient aber ebenso der aerodynamischen Effizienz. Die vergrößerten und deutlich betonten Kühllufteinlässe steigern den für ein Hochleistungs-Automobil so wichtigen Luftdurchsatz und sind der höheren Motorleistung angepasst. Der tief zwischen den Lufteinlässen angeordnete Spoiler verbessert die aerodynamische Balance bei hohen Geschwindigkeiten. 

LED-Tagfahrlicht

   

Die neuen Scheinwerfer tragen unterhalb der Bi-Xenon-Lampen ein charakteristisches Tagfahrlicht. 15 Leuchtdioden (LED) sind hier Y-förmig angeordnet. Dasselbe Motiv taucht in den Heckleuchten wieder auf: Die Schluss- und Bremsleuchten sind vom Miura Concept, Murciélago LP640 und vom Reventón inspiriert und zeigen die Y-Form gleich dreifach auf beiden Seiten. Die Y-förmigen Elemente sind inzwischen typisch für die aktuellen Lamborghini-Modelle.

Heckleuchten, Luftauslassgitter, Stoßfänger und Diffusor sind in präzisen Flächen angeordnet, die den LP 560-4 Spyder enorm breit und gleichsam mit der Straße verwachsen erscheinen lassen. Zudem betonen die glattflächigen Abdeckungen links und rechts der Motorabdeckung die kräftigen Schultern und die gestreckte Linie des neuen Gallardo.

Aerodynamik

    

Die neue Auspuffanlage zeigt ihre Präsenz durch vier verchromte Endrohre. Der Heckdiffusor ist neu gestaltet, liefert mehr Abtrieb und trägt zusammen mit dem glattflächigen Unterboden zur Richtungsstabilität selbst bei Höchstgeschwindigkeit bei. Insgesamt wurde die aerodynamische Effizienz in Sachen Abtrieb gegenüber dem Vorgänger deutlich gesteigert – der Gallardo LP 560-4 Spyder nimmt schnelle Kurven noch souveräner.Perfekt ergänzt wird der puristische Umgang mit den Linien durch die große Liebe der Designer in Sant’Agata Bolognese zum Detail: Die aufwändig aus Aluminium gefertigten Einfülldeckel für Benzin und Motoröl zeugen davon ebenso wie die Rückfahrkamera, die in eine kleine Finne im selbsttätig ausfahrenden Heckspoiler integriert ist, oder die fein ausgearbeiteten Gitter in den Endrohren der Abgasanlage.

Verdeck 

   

Der Lauf der Linien bei geöffnetem wie geschlossenem Verdeck macht deutlich, dass der Spyder ein völlig eigenständiges Modell innerhalb der Gallardo-Baureihe ist. Gegenüber dem Coupé wirkt die offene Version noch eine Spur radikaler; ihre Schulterlinie wurde leicht erhöht, um Platz für das Verdeck zu schaffen.Das gefütterte Stoffverdeck – in den vier Farben Schwarz, Blau, Grau und Beige erhältlich – wird über zwei Schalter auf der Mittelkonsole betätigt; und öffnet sich in 20 Sekunden, unterstützt von einer Hydraulikpumpe, sechs Hydraulikzylinder, einen Elektromotor und zwei elektrische Stellglieder.

Beim Öffnen des Verdecks klinkt sich zuerst die Heckscheibe aus; sie gleitet nach unten, um im weiteren Verlauf nicht im Weg zu stehen. Vier Zylinder heben die hinten angeschlagene Motorhaube ein Stück weit an; danach faltet sich die Kapuze in einen Ablagekasten, der im vorderen Bereich des Motorraums liegt. Am Ende schließt sich die große, aus leichtem Kohlefaser-Verbundmaterial gefertigte Haube wieder, und die Heckscheibe fährt nach oben, um als Windschott zu dienen. Über eine Taste auf der Armaturentafel lässt sie sich bei Bedarf erneut versenken, das ist auch bei geschlossenem Verdeck möglich.

Offen wie geschlossen ist das Verdeck des Gallardo Spyder uneingeschränkt Höchstgeschwindigkeits-tauglich. Um maximale Sicherheit zu gewähren, integrierten die Lamborghini-Ingenieure zwei Überrollbügel hinter den Sitzen, die mit Federkraft vorgespannt sind. Von einem Sensor gesteuert, schießen sie innerhalb von 250 Millisekunden aus ihrer Ruheposition, falls ein Überschlag drohen sollte. Gleichzeitig treten dann die Gurtstraffer in Aktion.

Karosserie

   

Gewicht ist schlecht für einen Sportwagen, Leichtbau fördert die Dynamik. Aluminium ist viel leichter als Stahlblech – deshalb hat der Gallardo LP 560-4 Spyder eine Karosserie in leichter und dennoch fester Aluminium-Bauweise. Weil der neue Motor leichter baut als sein Vorgänger, bringt der 4,34 Meter lange, 1,90 Meter breite und lediglich 1,18 Meter hohe Zweisitzer trocken gerade mal 1.550 Kilogramm auf die Waage – das sind noch mal 20 Kilogramm weniger als bisher.

Die Karosserie des Gallardo LP 560-4 Spyder ist in der so genannten Space-Frame-Bauweise konzipiert. Aluminium-Gussknoten und Strangpressprofile bilden ihr Gerüst, Bleche aus Aluminium sind kraft- und formschlüssig integriert. Die Karosserie ist nicht nur extrem leicht, sondern auch in höchstem Maße sicher und verwindungssteif.  Auch die aerodynamische Unterbodenverkleidung ist in das Steifigkeitskonzept einbezogen; beim Spyder gleichen zusätzliche Verstärkungen im Space Frame den Wegfall des festen Daches aus.

Auch in der passiven Sicherheit liegt die Karosserie auf hohen Niveau. So erfüllt der Gallardo LP 560-4 Spyder bereits heute noch die nicht verbindlichen Vorschriften zum europäischen Fußgängerschutz. Dazu wurde die Geometrie der gesamten Frontpartie optimiert, zudem absorbiert eine spezielle Materialkombination hinter dem vorderen Stoßfänger die Aufprallenergie. 

Innenraum 

  

Trotz der geringen Außenhöhe bietet der Gallardo LP 560-4 Spyder seinen Passagieren einen geräumigen Innenraum, auch bei geschlossenem Verdeck. Die Sportsitze sind mit feinem Leder oder Alcantara® überzogen und geben festen Halt und Unterstützung und sind tief montiert. Hinter den Sitzen bleibt Platz für eine Ablage, sie ergänzt den 110 Liter großen Gepäckraum im Wagenbug.

Die breite Mittelkonsole beherbergt das serienmäßige Audio- und Multimediasystem sowie die Klimaautomatik, die zwei Zonen getrennt regelt. Zwischen diesen beiden Einheiten liegt eine neu gestaltete Leiste aus klassisch-eleganten Kippschaltern. Sieben Rundinstrumente mit neuer Grafik informieren den Fahrer über die wichtigsten Funktionen des Motors, ein Multifunktionsdisplay zwischen Tacho und Drehzahlmesser präsentiert ihm wichtige Informationen des Bordcomputers.

Auch im Gallardo LP 560-4 Spyder finden sich hochwertige Materialien mit feiner Optik und Haptik. Für die Lederausstattung steht eine Reihe von Farben und Nähten, auch in Kontrastfarbe, zur Wahl. Optional liefert Lamborghini den Gallardo mit erweiterter Leder- oder Alcantara-Ausstattung oder auch Carbon-Packages. Hier sind Elemente wie die Einfassung des Bedienpaneels der Klimaautomatik, die Handbremse und die Schalthebelkonsole in Kohlefaser-Verbundmaterialien ausgeführt. Das Individualisierungsprogramm Ad Personam gestattet die Erfüllung individueller Wünsche, damit der neue Lamborghini perfekt zum Lebensstil seines Besitzers passt. 

Motor

   

Der Motor des Gallardo LP 560-4 Spyder ist eine Neuentwicklung. Das Triebwerk hat 5.204 ccm Hubraum und mobilisiert daraus bei 8.000 1/min die Leistung von 560 PS (412 kW). Das ergibt eine Literleistung von 107,6 PS. Als maximales Drehmoment liefert der Motor 540 Nm bei 6.500 1/min. Die füllige Drehmomentkurve sorgt für Durchzug aus jeder Drehzahl. Mit einer Beschleunigungszeit von 4,0 Sekunden für den Spurt auf 100 km/h und einer Höchstgeschwindigkeit von 324 km/h zählt der Gallardo LP 560/4 zu den schnellsten Hochleistungssportwagen. Trotz deutlich verbesserter Fahrleistungen konnten die Ingenieure in Sant’ Agata den Verbrauch und die CO2-Emissionen des Supersportwagens um 18 Prozent senken. Gemessen an Motorleistung und Performance liegt der Normverbrauch des Spyder e.gear mit 14 Liter pro 100 Kilometer ausgesprochen niedrig. 

Natürlich sitzt auch im neuen Modell der Motor in Längsrichtung hinten – die Modellbezeichnung LP Longitudinale Posteriore erinnert daran. Das Mittelmotor-Konzept ist im Sportwagenbau unschlagbar. Es schafft die Basis für die Gewichtsverteilung des LP 560-4 Spyder von 43 Prozent auf der Vorderachse und 57 Prozent auf der Hinterachse. In Kombination mit dem permanenten Allradantrieb gewährleistet das eine überlegene Fahrstabilität in allen Situationen.

Die Zylinderlaufflächen des neuen Lamborghini-Zehnzylinders bestehen aus einer Aluminium-Legierung. Die harten Siliziumkristalle der Laufflächen werden nach dem Honen chemisch freigelegt. Die Pleuel sind aus Schmiedestahl gefertigt, die Kolben aus einer Aluminiumlegierung. Die konsequente Reduktion der Massen und der inneren Reibung unterstützt die Drehfreude des Aggregats.Mit einem Zylinderwinkel von 90 Grad baut das Triebwerk für einen V10 ungewöhnlich breit. Vorteil dieser Konstruktion ist der tiefere Schwerpunkt. Demselben Ziel dient die Trockensumpfschmierung, die zudem die zuverlässige Ölversorgung auch bei extremer Querbeschleunigung auf der Rennstrecke sicherstellt. 

Der neue V10 nutzt die Benzin-Direkteinspritzung „Iniezione Diretta Stratificata“ als innovativen Weg zu optimaler Leistungsausbeute in allen Fahrsituationen bei gleichzeitig moderatem Verbrauch. Der Kraftstoff wird hier von einer Common-Rail-Anlage mit bis zu 100 bar Druck durch die seitlich sitzende Düse direkt in den Brennraum gespritzt. Das sorgt für die optimale Verwirbelung des homogenen Kraftstoff-Gemischs und liefert die Basis für eine hoch effiziente Verbrennung. Die Direkteinspritzung unterstützt auch die sehr gute Volllast-Performance des V10, reduziert die Klopfempfindlichkeit, bringt einen Innenkühlungs-Effekt und ermöglicht so die sehr hohe Verdichtung 12,5 : 1. 

Kraftübertragung 

   

Um diese extreme Kraft zuverlässig auf die Straße zu bringen, hat der Gallardo LP 560-4 Spyder einen permanenten Allradantrieb mit „Viscous Traction“, die Ziffer 4 in der Modellbezeichnung erinnert daran. Den Allradantrieb gibt es aus gutem Grund: Vier angetriebene Räder erzielen mehr Grip als zwei, und sie erlauben es, am Kurvenausgang früher wieder Gas zu geben. Im Antriebsstrang arbeitet eine zentrale Visco-Kupplung. Sie verteilt die Antriebsmomente zwischen vorn und hinten im Normalfall im Verhältnis 30:70, passt sich geänderten Fahrbahnbedingungen aber binnen Millisekunden an. Ein mechanisches Differenzial an der Hinterachse mit bis zu 45-prozentiger Sperrwirkung und eine elektronische Differenzialsperre vorn ergänzen den Allradantrieb.

Nicht nur die maximale Traktion profitiert von permanenten Allradantrieb, sondern ebenso die überlegene Querdynamik. Schließlich kann jedes Rad nur eine bestimmte Größe an Kräften auf die Straße übertragen. Weil die Vortriebskraft durch Viscous Traction auf alle vier Räder verteilt wird, bleibt jeweils mehr Potential für die Seitenführung. Diese Reserven in jeder Situation zeichnen einen perfekt gemachten Sportwagen aus. Auch das Wechseln der Gänge wird im Gallardo zu einem sinnlichen Erlebnis. Der persönlichen Vorliebe bleibt dabei überlassen, ob man den kurzen Schalthebel manuell durch die Kulisse des Sechsgang-Getriebes führt oder ob man mit den Fingerkuppen hinter dem Lenkrad den Schaltbefehl an das optionale automatisierte Getriebe e.gear gibt , was inzwischen die große Mehrheit der Lamborghini-Kunden bevorzugt.

Das automatisierte Schaltgetriebe e.gear wurde komplett überarbeitet und in allen Details optimiert. Das komplette Bauteil ist nicht nur deutlich leichter geworden, auch die Schaltzeiten wurden im Schaltmodus Corsa um 40 Prozent verkürzt. Der Fahrer kann das Getriebe über Schaltpaddles am Lenkrad manuell steuern – oder er überlässt die Gangwechsel vollständig dem Automatik-Modus. Wenn der Fahrer manuell über die Lenkradpaddles schaltet, kann er zwischen drei unterschiedlichen Fahrprogrammen wählen: Neben dem Normal-Progamm offeriert der Gallardo den Sport-Modus mit noch kürzeren Gangwechsel-Zeiten. Das Programm Corsa führt den Motor zur optimalen Beschleunigung. 

Das ESP ist in allen Fahrprogrammen aktiv, im Sport- und im Corsa-Modus greift es später ein und reduziert die Wirkung der Traktionskontrolle. Im Corsa-Modus lässt es zudem größere Schwimmwinkel zu und erlaubt beispielsweise auf einer Rennstrecke, die volle Dynamik des LP 560-4 Spyder zu genießen – bei immer noch hohen Sicherheitsreserven. Der „Lamborghini Thrust Mode“ sorgt für maximale Beschleunigung aus dem Stand, der Drosselklappenwinkel und der Kupplungsweg werden dafür optimiert.

Fahrwerk

  

Schon der Vorgänger gehörte in punkto Handling, Präzision und Fahrstabilität zu den besten Supersportwagen der Welt. Doch der Gallardo LP 560-4 Spyder liefert ein in jeder Dimension intensiveres Fahrerlebnis: Das neue Fahrwerk verbessert das Handling ebenso wie den Abrollkomfort und den Geradeauslauf bei hohen Geschwindigkeiten.

Das Fahrwerk kommt unmittelbar aus dem Motorsport: Aus Aluminium gefertigte Doppelquerlenker mit überarbeiteter Kinematik führen rundum die Räder, die Federn und die Dämpfer sind straff und Grip-optimiert neu abgestimmt. Die Hinterachse hat jetzt eine zusätzliche Spurstange, welche die gute Beherrschbarkeit des Supersportwagens weiter unterstützt.Neu entwickelt sind reihum die Gummi-Metall-Lager, Hightech-Teile, die mit ausgeklügeltem Aufbau und definierten Materialmischungen die spezielle Lamborghini-Fahrdynamik unterstützen. In ihrer spezifischen Auslegung sind die Federn und Dämpfer dem etwas höheren Gewicht des Spyder angepasst, die Charakteristik entspricht damit exakt der des Gallardo Coupé. 

Die Zahnstangenlenkung arbeitet mit relativ geringer Servo-Unterstützung – so verbindet sie den Fahrer direkt und eng mit der Straße, verschafft ihm ein intensives Erlebnis der Kräfte und Impulse. Im Grenzbereich scheinen sich seine Reifen – in den Formaten 235/35 ZR 19 vorn und 295/30 ZR 19 hinten – geradezu mit dem Asphalt zu verzahnen. Zum Einsatz kommen speziell für Lamborghini entwickelte Reifen aus der Pirelli P Zero-Serie: Sie haben einen besonders geringen Rollwiderstand und tragen damit zur Verbrauchsreduzierung bei – freilich ohne Nachteile in ihren Performance-Qualitäten. 

Bei einer Geschwindigkeit über 120 km/h erhöht ein selbsttätig ausfahrender Heckspoiler den Abtrieb auf der Hinterachse; er spielt mit dem speziell ausgeformten Unterboden zusammen, der die Strömung unter dem Wagen lenkt.Die neue Bremsanlage verzögert mit brachialer Gewalt – vorn greifen Achtkolbensättel des Spezialisten Brembo auf Bremsscheiben von 365 Millimeter Durchmesser zu, hinten arbeiten Vierkolbensättel und 356 mm große Scheiben. Das neue Ventilationssystem der Scheiben verbessert die Standfestigkeit bei extremen Einsätzen zusätzlich. Optional sind extrem standfeste Scheiben aus Kohlefaser-Keramik zu haben. Vorne messen die CCB (Carbon Ceramic Brake) - Scheiben 380 Millimeter im Durchmesser, hinten 356 Millimeter. Sie liefern eine noch bessere Performance bei reduziertem Gewicht. Die CCB-Bremsanlage baut erheblich leichter, was gerade am Rad die Fahrdynamik und den Komfort verbessert.

Ausstattung

Lamborghini gibt dem Gallardo LP 560-4 Spyder eine sportlich-großzügige Serienausstattung mit. Ab Werk sind das automatische Verdeck, Fahrer-, Beifahrer- und Seitenairbags, eine Zweizonen-Klimaautomatik mit Sonnenstands-Regelung, eine Audioanlage samt USB-Schnittstelle, Sportsitze mit elektrisch verstellbarer Rückenlehne, eine Ausstattung in feinem Leder und Bi-Xenon-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht an Bord. Die neuen Serienräder „Apollo“ sind im Doppelspeichen-Design ausgeführt.

Eine Reihe von Sonderausstattungen erhöht den Komfort – dazu gehören Navigationssystem, eine Freisprechanlage mit Bluetooth®-Verbindung zum Mobiltelefon, eine Diebstahlwarnanlage und eine Rückfahrkamera. Optional ist auch eine Niveauregulierung für die Vorderachse erhältlich – sie erleichtert das Überfahren von Hindernissen, indem sie die Karosserie auf Knopfdruck anhebt. Neu im Angebot sind die schwarz lackierten Speichenräder „Cordelia“. 

Das Individualisierungsprogramm „Ad Personam“ bietet eine Vielzahl von Optionen, um dem Innenraum und der Karosserie eines Lamborghini einen ganz eigenen Stil zu verleihen. Ein neues Highlight im Programm sind drei matt-glänzende Farbtöne: Nero Nemesis (mattschwarz), Bianco Canopus (mattweiss) und Marrone Apus (mattbraun). Diese Farben, die in einem aufwändigen Spezialprozess aufgetragen werden, betonen 

Lamborghini

Automobili Lamborghini wurde 1963 in Sant’ Agata Bolognese (Italien) gegründet und ist heute der weltweit einzigartige Hersteller extremer und kompromissloser Supersportwagen. Mit den aktuellen Produkten, Gallardo und Murciélago und ihren Derivaten, ist Lamborghini sehr erfolgreich und mit 121 Händlern in 44 Ländern vertreten.