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Audi museum mobile Ausstellung "Horch - ein Audi!" Mit einer
Sonderausstellung wartet das museum mobile im Audi Forum Ingolstadt zum 100-jährigen Bestehen der Marke
Audi auf. „Horch – Ein Audi! Die Geschichte der Perfektion hat einen neuen
Ein
Audi Typ A von 1911 wird das älteste Auto in der Ausstellung „Horch
ein Audi!" sein. Foto: Audi
Die AUDI AG blickt auf eine bewegte und sehr vielseitige Geschichte zurück.
Noch im 19. Jahrhundert gründete August Horch in Köln die Horch & Cie.
Motorwagen Werke. 1902 kam Horch nach Sachsen. 1904 wurde die Firma in
Der Star der Ausstellung „Horch ein Audi!": Der wieder aufgebaute Audi Front 225 Specialroadster von 1935. , Foto: Audi Audi Front Roadster Allen voran der zeitlos schöne Audi Front Roadster, der das erste Mal überhaupt zu sehen sein wird. Ganze zwei Stück des Prototypen entstanden 1935, beide sind verloren gegangen. Auf einem originalen Fahrwerk hat Audi Tradition bei der Spezialfirma Zinke in Zwönitz diesen Traum von einem Roadster nur mit Hilfe von Fotos wieder aufbauen lassen. Jetzt feiert dieser weiße Traum Weltpremiere im Audi museum mobile.
Audi Typ A von 1911 Ein weiteres ganz
außergewöhnliches Highlight stellt der Audi Typ A von 1911 dar. Das erstmals
am Stammsitz des Unternehmens in Ingolstadt ausgestellte Modell ist das 78.
Fahrzeug, das bei Audi in Zwickau gefertigt wurde und damit das älteste weltweit.
Dieser Typ A, der es damals mit seinen 26 PS auf 75 km/h brachte, ist der
einzige seiner Art. Er wurde Audi Tradition für die Ausstellung „Horch – Ein Audi!
Die Geschichte der Perfektion hat einen neuen Namen“ vom Technischen Nationalmuseum Prag zur Verfügung gestellt, das ihn hierfür erstmals
ausgeliehen hat. Offener Tourenwagen Audi Typ E von 1913 Eine hoch spannende Geschichte erzählt das zweitälteste Exponat, ein Audi Typ E von 1913. Dieser Wagen brachte es bereits auf 55 PS und gilt mit seinen 5,7 Litern Hubraum als der größte Audi Motor der Zwickauer Audi Ära. Bis 1924 wurde dieser Wagen gefertigt. In der Ausstellung werden zwei Modelle des Typ E stehen, einer aus der ersten und einer aus der letzten Serie. Obwohl beide offene Tourenwagen des gleichen Typs sind, stechen die Veränderungen nach elf Jahren deutlich ins Auge.
Audi Typ C „Alpensieger“, gebaut von 1911 bis 1925 Der sportliche „Held“ ist freilich der Audi Typ C „Alpensieger“, der von 1911 bis 1925 gebaut wurde. August Horch saß selbst am Steuer, als die Österreichische Alpenfahrt - damals die schwierigste Rallye, die es gab - bis 1914 dreimal in Serie gewonnen wurde. Der ausgestellte Wagen stammt von 1919 und ist nach wie vor fahrtüchtig.
Schnittmodell Audi Typ M Technische Meilensteine setzte Audi 1923 mit dem Audi Typ M, der zu den luxuriösesten und teuersten Autos in Deutschland zählte. Der Motor war aus Leichtmetall, eine obenliegende Nockenwelle, angetrieben von einer Königswelle, steuerte die Ventile, die Ansaugluft wurde gefiltert. Darüber hinaus war es der erste Audi, der mit einer Vierradbremse ausgestattet war. 22 300 Reichsmark waren ein stolzer Preis, 228 Stück wurden verkauft, heute gibt es noch drei Autos und ein Fahrwerk. Bei dem ausgestellten Exponat handelt es sich um ein Schnittmodell, um die herausragende Technik und Verarbeitung dieses Automobils für den Betrachter fühlbar zu machen.
Audi Typ R „Imperator“ - der erste Audi Acht-Zylinder Auf den Audi Typ M folgte der erste Audi Acht-Zylinder, der Audi Typ R „Imperator“, mit dem die symbolisch wichtige Grenze von 100 PS durchstoßen wurde. Der ausgestellte Wagen stammt von 1929 und ist das weltweit noch einzige Exemplar dieses Typs.
Kleinwagen Audi Typ P 1931 baute Audi mit dem Typ P den ersten Kleinwagen der Markengeschichte. Dieses Modell galt Jahrzehnte als verschollen und wurde 2003 in einer Scheune bei Ludwigsburg gefunden. Die Papiere wiesen den Bürgermeister einer schwäbischen Gemeinde als letzten Besitzer aus, bevor der Wagen 1955 stillgelegt wurde und für fast ein halbes Jahrhundert in einen Dornröschenschlaf fiel. Nach aufwändiger Restaurierung im lettischen Riga kann Audi Tradition dieses besondere Auto heute wieder als letzten seiner Art herzeigen.
Audi Front 225 von 1935 Abgerundet wird die erste große Ausstellung zum Thema „100 Jahre Audi“ mit den Modellen, die bis 1940 unter der Flagge der mittlerweile gegründeten Auto Union entstanden - zwei unterschiedlichen Audi Front 225 aus dem Jahr 1935 und dem letzen Audi vor dem zweiten Weltkrieg, dem Audi 920 von 1939.
Weitere Info Das Audi museum mobile im Audi Forum Ingolstadt ist täglich von Montag bis Sonntag zwischen 09.00 und 18.00 Uhr geöffnet.
Das August Horch Museum Zwickau ist von Dienstag bis Sonntag von 9.30 bis 17.00 Uhr geöffnet. |