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Rarität
Chrysler
Imperial Dual Cowl Phaeton 1931
Car
Classics Berlin präsentiert mit dem "Imperial Dual Cowl Phaeton"
den schönsten jemals gebauten Chrysler. Der äußerst seltene offene
Luxuswagen aus dem Baujahr 1931 verspricht extravagantes, komfortables
Fahren zu Viert - mit und ohne Verdeck.

Sinnbild
für Kraft und Eleganz - die langgestreckte Karosserie von LeBaron (Foto:
VW)
Die
Car Classics Berlin GmbH vermittelt derzeit einen äußerst seltenen
"Chrysler Imperial Dual Cowl Phaeton", Baujahr 1931, von dem
überhaupt nur 85 Exemplare hergestellt wurden. Bei dem wunderschönen
Oldtimer, der aus einer bekannten Fahrzeugsammlung stammt und jetzt im
Berliner Meilenwerk zu besichtigen ist, handelt es sich um eine absolute
Rarität.
Weltweit sind heute noch ganze elf Exemplare bekannt. Er gilt als der
schönste jemals gebaute Typ der Marke Chrysler - und als einer der
teuersten dazu. Das ist neben dem exzellenten Zustand des Fahrzeuges
auch einer der Gründe dafür, dass der weinrote 8-Zylinder mit Weißwandreifen,
Speichen - Rädern und exklusiver Lederausstattung zum stolzen Preis von
289.000 Euro angeboten wird.
Die Imperial-Modelle repräsentierten seit 1926 stets die größte und
luxuriöseste Baureihe der Chrysler Corporation und standen bis in die
1960er Jahre hinein hinsichtlich der Begehrlichkeit auf gleicher Augenhöhe
mit Marken der internationalen Luxusklasse. Im Modelljahr 1931 erschien
im Juli mit der Serie CG ein komplett neuer Imperial, der sich aufgrund
der damaligen Weltwirtschaftskrise allerdings nicht sehr gut verkaufte;
daher auch die geringen Stückzahlen.
Von den immerhin 14 Modellvarianten Roadster, Coupés und Limousinen
sowie ein "Town Car" als Einzelanfertigung für die Gattin des
Firmengründers Walter Chrysler wurden insgesamt nur 3.228 Exemplare
produziert. Das exklusivste und teuerste Modell war der "Dual Cowl
Phaeton" für 3.575 US-Dollar. Zum Vergleich: Ein Ford A Roadster,
immerhin mit einem 3,3-Liter-Motor bestückt, kostete im gleichen Jahr
bescheidene 475 Dollar.
Die
separat hergestellten Fahrgestelle der gesamten Modellreihe haben einen
einheitlichen Radstand von 3.683 mm, unterscheiden sich jedoch erheblich
in den Aufbauten. Der Aufbau des jetzt in Berlin vorgestellten Wagens
wurde von der damals berühmten Karosserie-Schmiede LeBaron entwickelt.
In der Linienführung vom Cord L 29 inspiriert, der damals neben
Duesenberg als Amerikas elegantestes Automobil galt, stellt die Version
des "Dual Cowl Phaeton" praktisch einen langgestreckten
Roadster mit vier Türen und vier Sitzen dar. Diese Bauweise gab es nur
für wenige Jahre und verschwand aufgrund des hohen Aufwands im Laufe
der 30er Jahre bereits wieder.
Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass die Passagiere im Fond des
Wagens durch eine separate, klappbare Windschutzscheibe geschützt sind,
damit sie eine Fahrt bei offenem Verdeck selbst bei hoher
Geschwindigkeit genießen können.
Nur ein Jahr bevor das Modell in Detroit der Weltöffentlichkeit präsentiert
wurde, war das nach Walter P. Chrysler benannte Chrysler Building in New
York eingeweiht worden - damals für kurze Zeit das höchste Gebäude
der Welt und bis heute einer der wohl eindrucksvollsten Wolkenkratzer
Manhattans. Die Vorfahren des legendären Automobil-Pioniers stammten übrigens
aus dem pfälzischen Guntersblum in der Nähe von Mainz und wanderten
nach dem Jahrhundertwinter 1709 und einer damit verbundenen Hungersnot
nach Amerika aus. Insofern kehrt nun der imposante "Imperial"
auch an seine ursprünglichen Wurzeln zurück.
Geballte Leistung unter der Motorhaube
"Neben der wunderschönen Fahrzeug-Optik, seiner perfekten
Verarbeitung und den vielen Ausstattungs-Details überzeugen vor allem
auch die technischen Daten", so Burkhard Steins,
Automobil-Historiker und Verkaufsleiter der Car Classics Berlin GmbH.
"Der 8-Zylinder-Reihenmotor mit seinen 6,3 Litern Hubraum und einer
9-fach gelagerten Kurbelwelle erzeugt bei 3.200 Umdrehungen 125 PS, was
für damalige Zeiten eine absolute Spitzenleistung darstellte. Auch die
hydraulischen Bremsen und die mit der Lenkung kombinierten
Zusatzscheinwerfer für das Kurvenlicht waren bereits sehr
fortschrittlich - und sind es heute noch."
Eine stilistische Besonderheit stellt die Kühlerfigur dar. Es handelt
sich um eine Oryx-Antilope, die in Afrika und auf der Arabischen
Halbinsel lebt und - besonders in den Emiraten - für ihre Schönheit
und Schnelligkeit verehrt wird. Daher dürfte dieses Fahrzeug speziell für
Sammler aus dem arabischen Raum ein ganz besonderer Anreiz sein!
Der zukünftige Besitzer dieses wahrhaft imposanten Gefährts kann sich
übrigens trotz des hohen Alters - immerhin wird der Wagen übernächstes
Jahr 80 - an einem technisch einwandfreien und beinahe jungfräulichen
Zustand des edlen Fahrzeugs erfreuen. Denn seit einer kompletten,
hochprofessionellen Restaurierung in den 70er Jahren hat der bildschöne
"Imperial" lediglich 1.845 Meilen - also nicht einmal 3.000
Kilometer - zurückgelegt; die meisten davon bei hochkarätigen
Wettbewerben und Ausfahrten im Rahmen internationaler
Oldtimer-Veranstaltungen, wobei er mehr als einen Concours d' Elegance
als "Best of Show" verlassen hat.
Weitere Informationen
www.car-classics.de.
Car Classics
Berlin GmbH
Wiebestr. 36-37
10553 Berlin
Tel.: +49-(0)30-32 60 40 00
Fax: +49-(0)30-34 34 77 34
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